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Musiksymposium der Schweizer Verleger geht in die 12. Runde

Die Schweizerische Vereinigung der Musikverleger (SVMV) richtet 2016 erneut in Zusammenarbeit mit der Association Of Swiss Music Producers (ASMP) das Musiksymposium aus. Dabei treten die

Schweizer in einen Wettbewerb mit dem Reeperbahn Festival: Schließlich soll die zwölfte Ausgabe des schweizerischen Kongresses am 22. September stattfinden - parallel zum Hamburger

Branchentreff. Als Austragungsort setzen die Veranstalter des Musiksymposiums wie schon 2015  auf das Holiday Inn in Zürich.

Auf der Agenda stehen unter anderem Fragen zum Urheberrecht, zur Verteilung von Tantiemen und zum Coaching. "Auf Panels, Workshops und bei Thinktanks kommen Experten aus der Musikwelt

zusammen, um gemeinsam über aktuelle Themen zu diskutieren und sich auszutauschen", heißt es beim SVMV. "Die Vermittlung von Wissen und Übertragung auf den alltäglichen Wahnsinn steht dabei im

Zentrum."

 

So eröffnet am Morgen nach einer Begrüßung der heute als Coach und früher bei Edel und EMI Music tätige Sören Janssen das Musiksymposium mit einem Referat über die Möglichkeiten, die Beratungsangebote Künstlern und Kreativen eröffnen können. Das Thema Coaching steht beim Musiksymposium nach der Mittagspause noch einmal auf dem Programm, wenn der Mental-Coach und Buchautor Rüdiger Gamm darüber spricht, wie sich das Potenzial des Gehirns in Hinblick auf Kreativität und Schöpfungskraft nutzen lässt.

Zwischenzeitlich aber geht es in zwei Runden mit SUISA-Beteiligung um die Verteilung von Tantiemen und die Entwicklung des Urheberrechts. "Geld kriegen nur die Großen" heißt das Motto, wenn Claudia Kempf, Leiterin der SUISA-Mitgliederabteilung, und Wolfgang Rudiger, Leiter der SUISA-Verteilungsabteilung, in der zweiten Session des Tages davon berichten, wie die schweizerische  Verwertungsgesellschaft "88 von 100 Franken an die Urheber und Verleger verteilt". Nach einer Kaffeepause diskutieren dann Swissperform-Geschäftsführer Poto Wegener, SUISA-Geschäftsführer Andreas Wegelin, Andreas von Gunten (Präsident Verein Digitale Allmend), Daniel Rohrbach (Fürsprecher Senior Counsel Swisscom) und Musiker Christopher Trummer über die Eckpunkte des Vorschlags zum neuen Urheberrechtsgesetz der Schweiz und das weitere Vorgehen.

Am Nachmittag schließlich nimmt eine Diskussionsrunde mit Rolf Schluep (Das Office), Daniel Jörg (We Are Magnetic), Ramon Rey (Phonag AG/TBA AG) und dem DJ, Produzenten und Unternehmer DJ Antoine die Entwicklung im Bereich der Werbe- und Promotionaktivitäten unter die Lupe. Anschließend referiert Professor Carsten Winter über den "disruptiven Strukturwandel der Musikwirtschaft", Aimo Brookmann (Faktory TV) analysiert "Erfolgsstrategien für Musiker & Labels auf YouTube", und unter dem Motto "Recycelt sich die Musik zu Tode?" diskutiert eine Abschlussrunde die "Banalisierung der Musik", und wie viel Qualität in der Quantität steckt. Die Veranstaltung, die im Jahr 2000 auf dem Bürgenstock bei Fürigen ihre Premiere feierte und nach einer Pause 2013 nach Zürich zog, wird von der Stiftung Phonoproduzierender sowie der SUISA Stiftung für Musik.

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