„Ich möchte, daß Musik um der Musik willen gehört wird „– Herbert von Karajan

Programm Musiksymposium 14. September 2017– Holiday Inn Zürich

09.00 – 09.30  Empfang, Akkreditierung

09.30 – 09.35  Begrüssung

 

09.35 – 10.20

Keynote – „Ignore the ignorant - Die Zukunft der Pop-Musik“

Prof. Dr. Marcus S. Kleiner, Professor für Kommunikations- und Medienwissenschaft, Studiengangleiter M.A. Erlebniskommunikation, SRH Hochschule der populären Künste Berlin

Steht die permanente Beschäftigung mit der Vergangenheit, der Beschäftigung mit der Zukunft der Popmusik im Wege? Für den Britischen Musikjournalisten und Sachbuchautor Simon Reynolds ist die Antwort 2011 eindeutig: Nostalgie, Sampling-Kultur und Retromania. Die Popmusik recycelt sich permanent und erschöpft sich in der Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit. Auch sechs Jahre später hat sich an dieser Einschätzung nur wenig geändert. Die Frage, wie die Zukunft des Pop aussehen könnte, beantwortet Reynolds allerdings nicht. Diese Leerstelle ist der Ausgangspunkt des Vortrags, der die Frage nach der Zukunft der Popmusik mit Blick auf die aktuellen Produktionsbedingungen (z.B. deutsch-sprachige Popmusik), Distributionsmedien (u.a. Formatradio) und Rezeptionskontexte (v.a. Streaming-Dienste) sowie zukünftige Trends, diskutiert.

 

10.20 – 10.50

Messenger Bots - Direct to fans communication. Vortrag: Dennis Hausammann

Wie Messenger Bots die klassischen Newsletter ablösen. Vorteile und Chancen dieser neuen Technologie werden in einer 1:1 Präsentation klar aufgezeigt. Nicht verpassen!

 

10.50 – 11.05  Kaffee-Pause    

 

11.05 – 12.00

Vinyl kills MP3 oder das Comeback der Schallplatte

Einführung: Andy Renggli von GfK Entertainment, anschliessend Debatte zwischen Jean-Martin Büttner, Journalist Tages- anzeiger, und Victor Waldburger, TBA/Phonag AG.

Andy Renggli von GfK Eintertainment präsentiert uns eine Übersicht der Verkäufe und Charts von Vinyl der vergangenen Monate bis heute.

Anschliessend folgt die Debatte zwischen Jean-Martin Büttner und Victor Waldburger.

Der Trend für Schallplatten steigt seit 8 Jahren kontinuierlich. In England, den USA, Italien oder Japan legte der Absatz zwischen 50 und 80 Prozent zu.

Anfang 2017 überstiegen in England die Einnahmen von Schallplatten deutlich diejenigen der digitalen Downloads.

Eva Hess vom Tages Anzeiger bringt es in ihrem Artikel auf den Punkt: „Alles wird digital? Von wegen! Vinyl, Dunkelkammer und Buchdruck feiern ihre Auferstehung.

Es lebe das Paradox! Je weiter die Digitalisierung fortschreitet, desto analoger wird es uns um’s Herz. Letztes Jahr wurden etwa in der Schweiz achtmal mehr Schallplatten verkauft als noch vor vier Jahren.“

Was bedeutet dieser Trend für die Musikindustrie? Ist es nur eine Luftblase oder bahnt sich ein echtes Comeback der Schallplatte an?

 

12.00 - 13.30 Lunch

 

13.30 – 14.15

Wie kommt Musik in einen Film und was ist Copyright Clearing

Referat Milena Fessmann

Welche Rolle spielt Musik in einem Film? Was ist Musikdramaturgie und was bedeutet sie? Dieser Workshop erörtert die kreative und bewusste Nutzung von entweder Score oder Source-Musik. Dabei werden einzelne Schritte und unterwegs auftretende Schwierigkeiten vom Drehbuch bis hin zur fertigen Mischung der Tonspur durchgegangen. Wie bekommt man als KünstlerIn/Band einen Song in einen Film?

Was muss man beachten? Was ist mit den Rechten? Worauf muß man bei der Verwendung und bei den Verträgen achten?

Milena Fessmann betreibt die »Musikberatung für Film + Medien«, Cinesong und ist Moderatorin bei radioeins/RBB. www.cinesong.de

 

14.15 – 15.15

Crowdfunding:

Präsentation Wemakeit und Gast-Referent ZIBBZ

Wie finanziere ich meine Musik- und/oder Videoproduktion erfolgreich durch Crowd-funding. Auf was kommt es an, damit das gesteckte Ziel erreicht wird? 

Vertreter von WeMakeit geben einen ausführlichen Überblick über das Crowdfunding und Gastreferent ZIBBZ erläutern,  wie sie ihre Kampagne dieses Jahr erfolgreich realisiert haben. Anschliessend Fragen und Antworten

 

15.15 – 15.45  Networking Kaffee-Pause

 

15.45 – 16.15

Social Media – Fluch oder Segen:

Referat von Jürg Kobel, Socialmedien ch.

Wer sich und seine Musik bekannt machen will, kommt um die (Online-)Vermarktung nicht herum. Dank YouTube zum Musikstar gelingt nicht allen. Musiker sollten ihre Kunden und Fans dort zu erreichen versuchen, wo sie sich aufhalten. Viele Menschen sind täglich auf Facebook, Twitter, Instagram, YouTube oder Snapchat unterwegs. Müssen diese Social-Media-Kanäle wirklich alle bespielt werden? Bleibt da noch Zeit für die Musik?

 

16.15 – 17.15

Wie nutzen Musikschaffende Social Media?

Facebook, Twitter, YouTube, Instagram, Google+, Musical.ly, Snapchat, Pinterest und Co. sie alle werden von Musikschaffenden und Künstlern genutzt.

Facebook ist schon längst Teil des Establishments, Snapchat ist auch nicht mehr so richtig cool – was ist also die nächste Hype-App? Als einer der aussichtsreichsten Kandidaten wird derzeit die Social Media-Musik-App Musical.ly gehandelt.

Auf welche Plattformen konzentrieren sich Musiker und was für Erfahrungen haben sie gemacht?

 

Panel mit:

 

James Gruntz, Musiker

Marc Lynn, Musiker Gotthard

Leeroy D J & Music

u.weitere.

 

17.15      Apéro 

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