Ich glaube fest daran, dass gute Musik das Leben verlängert. (Yehudi Menuhin)

Programm Musiksymposium 22. September 2016 – Holiday Inn Zürich

Auf Panels, Workshops und bei Thinktanks kommen Experten aus der Musikwelt zusammen, um  gemeinsam über aktuelle Themen zu diskutieren und sich auszutauschen. Die Vermittlung von Wissen und Übertragung auf den alltäglichen Wahnsinn steht dabei im Zentrum.

 

09.00 – 09.30  Empfang, Akkreditierung

09.30 – 09.40  Begrüssung

 

09.40 – 10.20

Coaching für Künstler und Kreative – Referat Søren Jansen   

Coaching ist am boomen. Fast jede namhafte Company coacht ihre Führungskräfte oder die Ebene darunter. Aber was passiert mit den sehr speziellen Bedürfnissen und besonderen Lebenssituationen von Menschen, die im Showbusiness tätig sind und täglich im Rampenlicht stehen? Wie können Musiker, Sänger, Schauspieler, Moderatoren, Komponisten, Autoren, Produzenten, oder auch Manager erfolgreiche Situationen im Job oder auch gewisse Durststrecken am besten meistern? Wie können sie ihre Work-Life-Balance bzw. Work-Life-Integration erreichen und erfolgreich sein – beruflich wie auch privat?

Mit diesen Themen beschäftigt sich der Vortrag von Søren Janssen (Systemischer Coach aus Berlin). Janssen war vor seiner Zeit als Coach A&R-Manager und Labelboss (u.a. bei Edel Records, EMI, Universal), Künstlermanager, Verleger und Eventmanager und hat auch selbst als ausübender Künstler auf der Bühne gestanden.

 

10.20 – 11.00

Geld kriegen nur die Grossen – Referenten Claudia Kempf, SUISA, Leiterin Mitgliederabteilung und Wolfgang Rudiger, SUISA, Leiter Verteilungsabteilung

Wie die SUISA 88 von 100 Franken an die Urheber und Verleger verteilt.

 

11.00 – 11.15  Kaffee-Pause    

 

11.15 – 12.00

Urheberrecht – quo vadis?

Im Dezember 2015 legte der Bundesrat den Vorentwurf zum neuen Urheberrechtsgesetz(URG) vor. Im anschliessenden Vernehmlassungsverfahren konnten sich interessierte Kreise zum bundesrätlichen Entwurf äussern, es gingen dabei über 1'300 Stellungnahmen ein. Die Panel-teilnehmer diskutieren über die Eckpunkte des Vorschlags, die Reaktionen von Verbänden und Parteien und das mögliche weitere Vorgehen.

Panelteilnehmer:

- Poto Wegener – Geschäftsführer SWISSPEROFRM - Moderator und Leiter des Panels
- Andreas Wegelin – Geschäftsführer SUISA,
- Andreas von Gunten – Präsident Verein Digitale Allmend,
- Hans Läubli - Geschäftsleiter Suisse Culture
- Daniel Rohrbach, Fürsprecher Senior Counsel SWISSCOM
- Christopher Trummer, Musiker

 

12.00-13.30 Lunch

 

13.30 – 14.15

Mental-Training als Kreativitäts-Booster  

Rüdiger Gamm / Mental-Coach und Buchautor

Kreativität ist eine Brücke zwischen Logik und einer Idee.  Seit über 20 Jahren entwickelt Rüdiger Gamm Methoden, um das absolute Potential des menschlichen Gehirns auszuschöpfen und zeigt wie sich diese Fähigkeiten für Kreativität und Schöpfungskraft nutzen lassen.

Dabei dient er selbst als bestes Beispiel, Gamm zählt heute weltweit als spektakulärster Mentalathlet und „modern day genius“. Der ungeschlagene Weltrekordhalter im mathematischen Potenzieren ist auf dem internationalen Rednerparkett genauso zuhause wie als TV-Profi in Hunderten von Fernsehbeiträgen oder als Mentalcoach für Profisportler, Führungskräfte und alle Arten von Kreativen.  1994 sorgte das Rechengenie erstmals für Aufsehen als er mit der höchsten Ted-Quote in der Geschichte die ZDF-Liveshow „Wetten, dass...?“ gewann. Die einzigartigen Fähigkeiten seines Gehirns stehen heute im Focus neurologischer Forschungsarbeiten.

 

14.15 – 15.00

Ohne Promotion geht nichts

Die Plattenfirmen führen heute praktisch keine Promotionabteilungen mehr, sondern geben diese Arbeit bei externen Promotern in Auftrag.

Allerdings ist diese Promotion nicht wie früher in den Leistungen der Plattenfirmen enthalten. Diese verlangen von den Künstlern oft eine entsprechende Kostenbeteiligung, da die Rechnung sonst nicht mehr aufgeht.

Viele Künstler und Bands setzen jedoch heute allein auf Social Media. Doch hier kommen die Probleme. Sehr wenige wissen diese Plattformen effektiv zu nutzen oder verzetteln sich auf zu vielen Webseiten, ohne wirklich ein festes Zielpublikum zu erreichen und ihre Fangemeinde aufzubauen. Da fehlt es vielen an Know-How und Wissen. Und reicht es überhaupt, wenn man

seine Werbe- und Promotionaktivitäten nur noch aufs Internet beschränkt?

Panel-Teilnehmer:

­- Rolf Schluep – Das Office

- Daniel Jörg, We are magnetic

- Ramon Rey – Phonag AG/TBA AG

- DJ Antoine - DJ, Produzent und Unternehmer

 

15.00 – 15.45

Der disruptive Strukturwandel der Musikwirtschaft  – Referat Univ.-Prof. Dr. Carsten Winter     

Der Vortrag erklärt die Ursachen, Treiber und Folgen des disruptiven Strukturwandels der Musikwirtschaft im Kontext insbesondere ihrer Digitalisierung in Bezug auf die Branchen-strukturen, die immer kleinteiliger werden, und auf die Wertschöpfungsprozesse, an denen immer mehr immer verschiedenere oft sogar wirtschaftsferne oder –fremde Akteure beteiligt sind. Erläutert wird insbesondere mit Bezug auf eigene empirische Forschungsprojekte, wie es unter diesen neuen Bedingungen für Unternehmen der Branche in Zukunft wieder möglich wird, die eigenen Wertaktivitäten in digital vernetzten Zusammenhängen produktiver insbesondere auch als neue Wettbewerbsvorteile zu entwickeln.

 

15.45 – 16.15 Networking Kaffee-Pause

 

16.15 – 16.45

Erfolgsstrategien für Musiker & Labels auf YouTube  Referat Aimo Brookmann, Faktory TV                             

Welche Möglichkeiten bietet YouTube? Wie können Musiker und Labels diese am besten nutzen? Gibt es einen optimalen Weg zwischen Promotion und Verwertung von Musik auf YouTube?

Aimo Brookmann, Gründer des YouTube Multi-Channel-Networks Faktory, welches unter anderem Künstler wie Bushido, Kool Savas, Fler u.v.a. auf der Plattform betreut, spricht über Erfolgsstrategien, Do's & Dont's für Musiker und Labels auf YouTube. 

 

16.45 – 17.45

Recycelt sich die Musik zu Tode? – Diskussion zur zunehmenden Banalisierung der Musik 

Musik produzieren ohne Ende, doch wie viel Qualität steckt in der Quantität?

Jeder kann heute Künstler oder Produzent sein, doch wie viel Kreativität steckt in dieser Massenproduktion? Immer mehr Leute machen Musik und stellen diese ins Netz. Folglich müsste die Kreativität sich im selben Masse vergrössern. Musikkritiker beschweren sich jedoch, dass noch nie so viel schlechte Musik produziert wurde wie heute.

Woran liegt es aber, dass weit verbreitete Popmusik einen solchen Primitivheitsgrad erreicht hat, dass es kaum noch zu toppen ist? Hört man sich nämlich verbreitete Popularmusik früherer Zeiten an, so stellt man schnell fest, dass rein handwerklich, gesanglich und musikalisch hier tatsächlich ein gewisses Niveau herrschte, von dem sich fast alle heute ein Scheibchen abschneiden könnten.

Kann sich irgendjemand heutzutage wirklich vorstellen, dass man sich in 50 Jahren nostalgisch eine 08/15-Nummer von Justin Bieber von heute noch anhören wird? So wie man es ohne Gefahr für Leib und Seele mit einer x-beliebigen Elvis Presley-Nummer machen kann? Und tut? Und bei beiden handelt es sich definitiv um „Mainstream“.

Warum dies so ist, beschäftigt Menschen aus aller Welt und wir möchten diskutieren, wo die Ursachen für die offensichtliche Verschlechterung der Musikqualität und dem Songwriting generell zu suchen sind. Ein Grund dafür ist mit Sicherheit die Formattierung der Radios, welche jegliche Individualität, Andersartigkeit und Originalität ausschliesst. Doch auch die Tatsache, dass Musiker heute nichts mehr verdienen mit ihrer Musik dürfte sich auf die Produktionsqualität ausgewirkt haben. Wenn kein Geld mehr reinkommt, kann auch keines mehr in gute neue Produktionen investiert werden.

Panel-Teilnehmer:

-  Roman Camenzind – HitMIll, Produzent, Musiker  

-  Gernot Jörgler -  Fachredaktion Musik (Pop/Rock)

-  Jean-Martin Büttner - Journalist

-  Thomas Fessler - Produzent

-  Thomas Burkhalter - Norient

 

17.45      Apéro

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